Klassik Open Air - Veranstaltungen - Frankenweg
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Klassik Open Air

Datum:    23.06.17
Zeit:    19:00 bis 21:30 Uhr

Als „ein fulminantes Glanzlicht an geigerischer Artistik" beschrieb ihn der Kölner Stadt-Anzeiger: Fedor Rudin, 1992 geboren als Enkel des berühmten sowjetischen Avantgarde-Komponisten und Schostakowitsch-Schülers Edison Denissow. Zu seinen Lehrern gehören Miroslav Rusin, Svetlin Roussev und Zakhar Bron. Derzeit besucht er die Meisterklasse von Pierre Amoyal am Salzburger Mozarteum. Eine lange Reihe von Wettbewerbserfolgen ebneten Fedor Rudin den Weg in die internationalen Konzertsäle. So gewann er jeweils den 1. Preis beim Lipizer-, beim Valesia-Musica- und beim Chatschaturjan-Wettbewerb. Außerdem war er Preisträger beim Internationalen Qingdao-Violinwettbewerb in China, beim Henri-Marteau-Wettbewerb in Lichtenberg und beim George-Enescu-Wettbewerb in Bukarest. Mittlerweile absolvierte Fedor Rudin Solo-Auftritte im Stern Auditorium der New Yorker Carnegie Hall, in der Londoner Cadogan Hall, im Pariser Théâtre Mogador, in der Tonhalle Zürich und in der Kölner Philharmonie. Zu den Orchestern, mit denen er konzertierte, gehören das Orchestre de l’Opéra national de Paris, das Basler Sinfonieorchester und das Orchestre symphonique de Montréal.

Daniel Boico

wurde in Israel geboren und wuchs in Paris und in den USA auf. Sein Dirigierstudium absolvierte er bei Ilja Musin am St. Petersburger Konservatorium. Anregungen verdankt er auch Daniel Barenboim und Zubin Mehta. 2009 wurde er Assistant Conductor der New Yorker Philharmoniker und leitete bis 2011 die seit Leonard Bernstein legendären Young People’s Concerts des Orchesters. Sein Debüt als Dirigent eines regulären Konzerts der New Yorker Philharmoniker gab er in Vertretung von Riccardo Muti am 23. Januar 2009 mit Musik von Johannes Brahms. Mittlerweile hat Daniel Boico ungezählte Orchester von Russland bis Südafrika, von Mexiko bis Taiwan dirigiert. Dazu gehören die Moskauer Philharmoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Philharmonic Orchestra London, das Israel Philharmonic Orchestra und das Orquesta Sinfonica Nacional de Mexico und das Chicago Symphony Orchestra. Zu den Solisten, mit denen er musizierte, zählen die Geiger Itzak Perlman, Gil Shaham und Shomo Mintz sowie der Cellist Dmitry Yablonsky und der Trompeter Gabor Boldoczki. Bei den Nürnberger Symphonikern war Daniel Boico erstmals 2012 zu Gast.

Das Klassik Open Air beginnt mit den 1933 entstandenen „Tänzen aus Galanta" des ungarischen Komponisten Zoltán Kodály, in denen Melodien ungarischer Zigeunerkapellen zu einem teils melancholischen, teils feurigen Reigen der ungarischen Volksmusik verarbeitet werden. Das anschließend erklingende virtuos-expressive Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowsky, von dem berüchtigten Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick dereinst als „stinkende Musik" diffamiert, gehört längst zu den populärsten Klassikern des Genres. Hauptwerk des Abends ist die tragisch-grandiose 6. Symphonie h-Moll op. 74, die „Pathétique" Tschaikowskys, der nur wenige Tage starb, nachdem er die Uraufführung seines symphonisches Chef d‘Oeuvre im Oktober 1893 dirigiert hatte.

Bei Unmöglichkeit der Aufführung wird die Veranstaltung in die St. Andreaskirche in Weißenburg verlegt.

I. Kategorie: 28,00 € / 24,00 €
II. Kategorie: 22,00 € / 18,00 €
III. Kategorie: 17,00 € / 14,00 €
Wurzel-/Stehplätze: 12,00 € / 9,00 €


Veranstaltungsort

Bergwaldtheater

Holzgasse
91781 Weißenburg i.Bay.

Tel.: 09141/907-123
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Veranstalter

Kulturamt Weißenburg

Martin-Luther-Platz 5
91781 Weißenburg i.Bay.

Tel.: 09141/907-122
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